Friends of the Court?

Unter dieser Überschrift befasst sich die New York Times mit der Frage, ob frühere Generalstaats-/Bundesanwälte nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt und Eintritt in eine bzw. Gründung einer Rechtsanwaltskanzlei auf Grund ihrer intimen Kenntnis sowohl des Systems als auch der Richter einen ungerechtfertigten und zu hohen Einfluss auf die Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes haben. Eine von der New York Times in Auftrag gegebene Studie scheint zu belegen, dass der gegenwärtige “Roberts Court” mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit konservative Entscheidungen produziert als seine Vorgänger. Zu der Rolle der früheren Generalstaats-/Bundesanwälte merkt die New York Times dazu an,  dass diese in früheren Jahren nach ihrem Ausscheiden aus dem Staatsdienst überwiegend Professuren oder ein Richteramt übernommen haben oder in die staatliche Bürokratie gewechselt sind, während sie in den letzten 15 Jahren – mit nur zwei Ausnahmen – Anwaltskanzleien leiten, die Geschäftsinteressen vertreten.

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Filed under notes and musings from a big country, USA

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