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Sex, Violence and the Supreme Court – NYTimes.com

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July 7, 2011, 8:30 pm

Sex and the Supremes

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Mark Twain censored

There’s a new, “sanitized”, version out of Mark Wain’s “Huckleberry Finn” and “Tom Sawyer“, in which, among others, the word “nigger” has been replaced by “slave”, as the New York Times reports. That, to my mind, is not only political correctness gone way too far, but also a falsification of a literary work. What the editor of that new edition does not understand is that every work of literature [and art in general] is an expression of the ideas and beliefs of the time it was written and that, in the case of a literary piece of work, the exact text is really necessary to understand the work itself and the author. Any alteration simply is a falsification. There clearly is a need to explain e.g. the usage of words to modern readers [and especially young ones], but this can and must be done in footnotes.

P.S.: That also goes for editions of the Bible in which every reference to a male God has been replaced by a gender-neutral term.

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invasivores

people who eat invasive species

seen in: The New York Times, Dec 31, 2011

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Unabhängigkeit der Justiz (6): Supreme Court Justice Antonin Scalia & the Tea Party

In der New York Times vom 18. Dezember 2010 [zum Artikel geht es hier: NYT] wird angezweifelt, ob es – im Sinne der richterlichen Unabhängigkeit – gut ist, dass Antonin Scalia, einer der Richter am obersten Gerichtshof der USA [US Supreme Court], beim ersten “Contitutional Seminar” der Tea Party als Sprecher auftreten wird, insbesondere weil dieses Seminar hinter verschlossenen Türen stattfinden wird und damit keine Transparenz gewährleistet ist, und außerdem weil die Tea Party in Bezug auf die Verfassung extreme Positionen vertritt in Belangen, die durchaus vor dem obersten Gerichtshof landen können. Schon jetzt hat Scalia den Spitznamen “Justice from the Tea Party“.  Und selbst wenn er tatsächlich unbeeinflusst bleiben würde, ein “G’schmäckle” – wie dei Schwaben sagen würden, hat es allemal. Dem Ansehen des Supreme Court kann es jedenfalls nur abträglich sein.

Zusatzinformation zu Scalia und seiner Auffassung von richterlicher Unabhängigkeit: er ist derjenige Richter am obersten Gerichtshof, der sich vom damaligen Vizepräsidenten der USA, Dick Cheney, der selber erhebliche finanzielle Interessen in der Firma Halliburton hatte, im Privatflieger zu einem exklusiven Golfturnier fliegen ließ und es kurz danach nicht für nötig hielt, sich selber [denn anders als bei uns kann es nicht auf Antrag, sondern nur freiwillig durch den jeweiligen Richter selbst geschehen] für befangen erklärte und sich vom Prozess zurückzog, als ein Verfahren gegen Halliburton cor dem obersten Gerichtshof anstand.

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Unabhängigkeit der Justiz (5): The Roberts Court

Zur Begriffsbestimmung: “Roberts Court” meint den obersten Gerichtshof der USA [US Supreme Court] unter dem Vorsitz von John G. Roberts.

Ein Artikel in der New York Times vom 18. Dezember 2010 [zum Artikel geht es hier: NYT] zeigt auf, dass das oberste Gericht unter seiner Führung (wesentlich) mehr Fälle zur Entscheidung angenommen hat, die die Interessen des “Big Business” betreffen, sondern dass auch die Entscheidungen zugunsten der Wirtschaft [61% unter Roberts gegenüber 46% unter seinem Vorgänger William Rehnquist] erheblich zugenommen haben. Diese Entscheidungen fallen übrigens häufig 5:4 aus, also genau entlang der Spaltung des obersten Gerichtshofs in liberale und konservative Richter.

Der Artikel führt das u.A. auf den Einfluss des US Chamber of Commerce [also der nationalen Handelskammer] zurück, die vor einigen Jahren damit begonnen hat, ganz besonders auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Anwälte in Fällen vor dem obersten Gerichsthof einzusetzen. Ganz besonders interessant – oder auch bedenklich –  in diesem Zusammenhang: das US Chamber of Commerce hat im vergangenen Wahlkampf massiv republikanische Kandidaten bzw. die republikanische Partei unterstützt.

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Unabhängigkeit der Justiz (1)

Es stimmt m.E. bedenklich, was die Unabhängigkeit der Justiz hier in den USA angeht, wenn Urteile über die Verfassungsmäßigkeit von Obama’s Gesundheitsreform, zumindest bisher, entlang parteipolitischen Linien gefällt werden. Lt. New York Times haben bisher nur von republikanischen Präsdenten berufene Richter die Gesundheitsreform für nicht verfassungskonform erklärt, während von demokratischen Präsidenten nominierte Richter sie für verfassungsmäßig halten:

The opinion by Judge Hudson, who has a long history in Republican politics in Northern Virginia, continued a partisan pattern in the health care cases. Thus far, judges appointed by Republican presidents have ruled consistently against the Obama administration, while Democratic appointees have found for it.

That has reinforced the notion — fueled by the White House — that the lawsuits are as much a political assault as a constitutional one. The Richmond case was filed by Virginia’s attorney general, Kenneth T. Cuccinelli II, a Republican, and all but one of the 20 attorneys general and governors who filed a similar case in Pensacola, Fla., are Republicans.”

Zitiert aus: New York Times, 13. Dezember 2010

Ich muss zugeben, ich tue mich auch – so sehr ich auch denke, dass eine Gesundheitsreform hier in den USA mehr als überfällig ist und dass jeder Zugang zu einer Krankenversicherung haben sollte – sehr schwer damit, zu akzeptieren, dass es strafbar [wenn ich recht erinnere, soll das mit einer Geldstrafe von bis zu $600 geahndet werden können] sein soll, wenn man keine Krankenversicherung hat.

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